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Internationale Deutsche Meisterschaft, Klasse Superstock 1000

7. Bewerb – Assen, 07-09.Aug.2015

“TT ASSEN seit 1923“ wird in großen Lettern an der Haupttribüne auf Motorsporttradition hingewiesen - MotoGP und SuperbikeWM stehen alljährlich im Terminkalender, seit einigen Jahren auch British Superbike und die IDM.

Der Lieblingskurs vieler Racer, auch von Stefan Kerschbaumer, der sich schon in den freien Freitagtrainings mit Top Platzierungen bestens in Szene setzen konnte.

Zeittrainings: 2. und 3. Platz Steff durchgehend vorne mit dabei und im kombinierten Feld mit den leistungsstärkeren Superbikes auf Platz 8, damit Einzug in die Superpole Session, dem weiteren Qualifying für die finale Startaufstellung der schnellsten 9.

Superpole: 1. Platz SST Mit einer weiteren Steigerung der persönlichen Bestzeit um 0.3 Sek. war der Leitwolf.cc Racer mit Abstand Schnellster der 3 in die Superpole aufgestiegenen SST1000 Piloten und Gesamt 5ter, nur geschlagen von den Top4 Superbike Fahrern auf ihren Werksbikes.

Rennen: 2 x 5. Platz. Im Training perfekt war im Nachhinein gesehen die Fahrwerksabstimmung der #89 Yamaha für`s Rennen doch eine Spur zu extrem, starker Reifenverschleiß über die Renndistanz verhinderte den erhofften Podest Platz. Beide mal vom Start weg im Spitzenpulk mit dabei und im 2ten Rennen über viele Runden auf P2 liegend, musste Steff gegen Rennende etwas nachlassen und sich mit den Plätzen begnügen – natürlich keine üblen, deutlich vor seinen Verfolgern der Gesamtwertung und auch dem Meisterschaftszweiten Roman Stamm.

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Internationale Deutsche Meisterschaft, Klasse Superstock 1000

5. Bewerb – Hungaroring, 03.-05. Juli 2015 "Mitgereiste Fangruppe - tolles Hochsommer Wetter - Stefan Kerschbaumer ließ es von Beginn an richtig krachen"

 

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Auszug aus der IDM Homepage  http://www.superbike-idm.de/kerschbaumer-faehrtsensationelles-training/

Starke Leistungen brachte Kerschbaumer schon in den Freitagstrainings.

Der Supersport 600- Vizemeister von 2013 und 2014 stieg in diesem Jahr in die Klasse Superstock 1000 auf, hatte aber so seine Startschwierigkeiten.

Am Nürburgring rückte er mit zwei vierten Plätzen näher an die Spitze heran. Jetzt auf dem Hungaroring ist für ihn nicht nur ein Podiumsplatz in Reichweite: In den insgesamt vier Trainings fuhr er dreimal vorneweg und schaffte mit 1:49.437 Minuten eine sensationelle Zeit. Er war damit nicht nur Schnellster des Superstock 1000- Feldes, auch unter den Superbikern waren lediglich drei Fahrer schneller als er.

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Zeittrainings: 2 x 1. Platz Fortsetzung in den beiden ZT – Steff wieder der absolut schnellte Superstock Pilot und im kombinierten Feld mit den leistungsstärkeren Superbikes auf Platz 6, damit Einzug in die Superpole Session, dem weiteren Qualifying für die finale Startaufstellung der schnellsten 9. Dort nochmals Steigerung der persönlichen Bestzeit um 0.2 Sek. aber auch die Konkurrenten konnten zulegen und damit keine Verbesserung des Leitwolf.cc Racers für die Startaufstellung.

 

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Rennen: 2x gestürzt Superstart der #89, aber schon in der 2ten Kurve waren alle Hoffnungen zerstört – der für solche Aktionen bekannte Matej Smrz „torpedierte“, nach einen viel zu spät gesetzten Bremspunkt Steff regelrecht und beide stürzten – statt Podest blaue Flecken. Für das 2te Rennen schien am reparierten Bike in der Einführungsrunde noch alles in Ordnung doch schon vom Start weg hatte Steff mit erhöhter Kühlwasser Temperatur ein techn. Problem. Trotzdem konnte er noch die schnellste SST Rennrunde fahren und auf den späteren Sieger Marvin Fritz aufschließen, beim Versuch die Führung zu übernehmen leider das Aus – austretendes Kühlwasser am Hinterrad führte erneut zu einem Sturz. Ein Rennwochenende mit Freud und Leid aller Beteiligten, zum Glück ohne grobe Verletzungen des Piloten und der Bestätigung, endgültig in der stärksten IDM Klasse angekommen zu sein.

Internationale Deutsche Meisterschaft, Klasse Superstock 1000

4. Bewerb – Nürburgring, 12.-14. Juni 2015

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Techn. Updates an der Yamaha R1M, am Wochenende davor am Slovakiaring ein intensives Training mit Rundenzeiten knapp am Rekord –

voller Zuversicht ging`s für Stefan Kerschbaumer und Team auf die Traditionsstrecke in der Eifel. Die erhoffte Performance zeigte der Leitwolf.cc Racer bereits in den freien Freitagtrainings, wo er auf Augenhöhe mit Top Piloten wie dem französischen 2014er Langstrecken Weltmeister und aktuellen SST1000 IDM Leader Gines #41 fightete.

Zeittrainings : 1. und 6. Platz Steff, so scheint`s, ein Regenspezialist – schon in Zolder bei seiner ersten Regenfahrt chauffierte er die Yamaha auf die tolle 2. Position und bestätigte diesmal im 1. Zeittraining bei ebenfalls Regen sein Feingefühl unter schwierigen Bedingungen, wo Motorleistung nicht vorrangig ist. Bis knapp vor Ende auf P2 konnte er im letzten Umlauf nochmals zulegen und sich an die Spitze setzen.

Im trockenen 2. Zeittraining der obligate Ablauf: Beginn mit „harten“ Rennreifen, dann für die letzten Runden der Wechsel auf einen weichen Qualifyer Hinterradreifen. Auch hier war Steff immer in der Topgruppe mit dabei. Wie in allen Trainings waren wiederum Sekunden Bruchteile für die Platzierungen ausschlaggebend – zur Halbzeit mit dem harten Reifen auf P3 und schlussendlich, hart erkämpft für die Startaufstellung der beiden sonntägigen Rennen P6.

Rennen: 2 x 4. Platz. Im Race1 kam für Steff nach tollem Start in der ersten Kurve beinahe das Aus – Crash mehrerer Fahrer unmittelbar vor ihm, abbremsen und weiträumig ausweichen gelang zwar, kostete aber viel an Boden. Von Rang 15 aus startete er eine Aufholjagt, die schlussendlich mit dem kaum mehr erwarteten 4. Platz belohnt wurde.

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Race2 verlief nahezu perfekt – vom Start weg auf P4 konnte Steff diesen, von mehreren Verfolgern über die gesamte Renndistanz hart bedrängt verteidigen und überfuhr mit nur 1sek. Rückstand auf die Podest Plätze die Ziellinie. Allesamt happy über den kräftigen Aufwärtstrend wird die Pause bis zum quasi “Heimrennen“ Anfang Juli am Hungaroring für weitere Verbesserungen genutzt.

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BMW-Pilot Markus Reiterberger gewinnt das zweite Superbike-Rennen vor Max Neukirchner (Yamaha) und Xavi Forés (Ducati). Die Klasse Superstock 1000 dominiert weiterhin Mathieu Gines (Yamaha).

Packende Rennen, Feuerwerke, Stuntshows und Renntaxifahrten – das Programm auf dem Lausitzring war prall gefüllt. Bei perfektem Wetter startete im Rahmen der DTM die SUPERBIKE*IDM mit den Klassen Superbike, Superstock 1000, Supersport 600 und SuperNaked – ein Saisonhöhepunkt für die Fahrer. Dabei stand die Show der Zweiradfahrer der der Vierradpiloten in nichts nach. 60.000 Zuschauer waren vor Ort. Die Rennen wurden zudem per Livestream auf www.superbike-idm.de/live übertragen.

 

Superbike: Markus Reiterberger baut Führung trotz Handicap weiter aus
Mit Startposition zwei und dem Sieg vom Vortag im Rücken hatte Max Neukirchner (Team Yamaha MGM) wohl die besten Voraussetzungen für das Superbike-Rennen am Sonntag. Polesetter Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW) war etwas verunsichert. Während sein Motorrad in den vergangenen Rennen perfekt auf ihn eingestellt war, gab es dieses Wochenende noch Abstimmungsprobleme. Den besten Start in das Rennen legten die Ducati-Piloten Xavi Forés und Lorenzo Lanzi vom 3C-Racing Team hin. „Die sind davongeschossen wie V1 und V2“, sagte Neukirchner später beeindruckt. Champion Forés führte das Feld in die erste Kurve, gefolgt von Reiterberger, Neukirchner und Lanzi. Drei Runden behielt der Spanier die Führung, ehe Reiterberger nach mehrmaligem Attackieren an ihm vorbeizog. Als Forés sich in Runde sieben verbremste, ging auch Neukirchner vorbei. Dahinter lieferten sich Neukirchners Teamkollege Damian Cudlin und Lanzi einen Zweikampf. Neukirchner gab Gas und kam zeitweise dicht an Reiterberger ran. In Runde 16 ging Lanzi wieder an Cudlin vorbei, der konnte die Pace des Italieners nicht mitgehen. Reiterberger gab alles, fuhr den Sieg nach Hause und war danach sichtlich erleichtert. „Forés war in den ersten drei Runden eine harte Nuss. Ich bin froh, dass ich dann an ihm vorbeikam. Wir haben das ganze Wochenende über etwas am Motorrad verändert, heute hat es gepasst. Die vier Kilo Handicap machen sich doch mehr bemerkbar als erwartet. Aber ich hoffe, dass es noch mehr werden“, sagte Reiterberger, der nach der kommenden Veranstaltung am Nürburgring unter Umständen zwei weitere Kilo Handicap aufladen muss, falls er weiterhin vorneweg fährt. Im Gesamtranking führt Reiterberger mit 145 Punkten vor Neukirchner (101 Punkte) und Forés (100 Punkte).

Superstock 1000: Vierter Sieg in Folge für Mathieu Gines, Leitwolf.cc Racing Pilot, Stefan Kerschbaumer weiterhin 6. Gesamtrang
Der Endurance-Champion ist auch in der SUPERBIKE*IDM auf Titelkurs: 140 Zähler hat Yamaha-Pilot Mathieu Gines (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) mittlerweile auf seinem Punktekonto. Dabei zeigte sich die Übermacht in den Qualifyings nicht so deutlich. Auf dem besten Startplatz der Superstock 1000-Piloten stand Max Fritzsch, der nach einer gelungenen Unterarm-Operation wieder voll im Renngeschehen mitmischen wollte und sichtlich auch konnte. Im Rennen verlor der Kawasaki-Pilot vom Weber-Diener Racing Team gegen Gines aber doch recht schnell an Boden. Gines platzierte sich in der dritten Runde vor Fritzsch an der sechsten Position des Gesamtfeldes. Bald darauf rutschte Yamaha-Pilot Lukas Trautmann (Freudenberg Racing Team) das Vorderrad weg und er stürzte. Der Salzburger rappelte sich wieder auf und jagte dem Feld hinterher. Allerdings war beim Sturz die linke Fußraste abgebrochen, sodass Trautmann wenig Halt und Probleme beim Schalten hatte. Letztendlich war für ihn nach dem dritten Platz vom Vortag nun lediglich noch Rang 14 drin. In Lap 14 fuhr Max Fritzsch raus an die Box. Von hinten kamen Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Motorex) und Lucy Glöckner (Wilbers-BMW-Racing Team) immer dichter an den Spitzenreiter Gines heran. Während dieser vorneweg sein eigenes Rennen fuhr, kämpften Stamm und Glöckner um Platz zwei. Die einzige Frau im Feld machte einen sehr guten Job, kam aber nicht an Stamm vorbei. Mit dem ersten Podiumsplatz der Saison war die 24-Jährige dennoch sehr zufrieden: „Ich bin happy ohne Ende. Ich habe richtig gekämpft, aber am Schluss ist mir dann die Puste ausgegangen.“ Mathieu Gines freute sich über den vierten Sieg in Folge. „Dieses Mal war es wirklich schwer, weil ich ganz allein fuhr und mich an niemandem orientieren konnte.“ Mit 140 Punkten führt Gines nach wie vor das Gesamtranking an; auf ihn folgen Stamm mit 110 und Trautmann mit 76 Punkten. Der Leitwolf.cc Racing Pilot bleibt nach einem 7. und 8. Platz in den beiden Rennen auf Gesmatrang 6. "Klar war das kein Wunschresultat. Ich konnte in den Rennen zwar gute Rundenzeiten fahren und wertvolle Punkte sammeln, strebe aber die TOP5 in der Meisterschaft an", so der Höf-Präbacher zu dem vergangenen Wochenende.

 

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Reiterberger startet mit einem Doppel-Sieg in der Klasse Superbike in die Saison. Neukirchner holt mit seinem neuen Team zweimal Silber. Ebenfalls auf dem Podium: Vorjahres-Champion Xavi Forés. Geitner dominiert die Moto3-Klasse.

Das Wetter spielte mit. Bei optimalen Bedingungen war der Saisonauftakt der SUPERBIKE*IDM am Lausitzring ein voller Erfolg. 14.100 Zuschauer verfolgten die Rennen der Motorräder und Sidecars. Zum ersten Mal konnten Motorradbegeisterte die Läufe auch von zu Hause aus anschauen: Am Sonntag wurden alle Rennen der SUPERBIKE*IDM per Livestream übertragen. „Wir haben ein gelungenes Rennwochenende hinter uns und auch der Livestream wurde sehr positiv aufgenommen“, sagt Josef Meier vom Promoter MotorEvents HMP.

Maximalausbeute für Reiterberger in der Klasse Superbike
Zu schlagen war Markus Reiterberger (Van Zon-Remeha-BMW, BMW S 1000 RR) am Wochenende weder im ersten noch im zweiten Rennen. Der Bayer dominierte die Läufe jeweils vor Max Neukirchner (Team Yamaha MGM, Yamaha YZF-R1M). Im zweiten Rennen konnte Neukirchner, in diesem Jahr mit neuem Team und neuem Motorrad unterwegs, besser mit Reiterberger mithalten, hatte aber noch Probleme am Kurvenaus- und -eingang. „Reiti hat das echt super gemacht. Ich wollte es nicht übertreiben und den zweiten Platz lieber sicher heimbringen“, sagte Neukirchner. Während das Duo vorne Gas gab, folgte mit etwa fünf Sekunden Abstand zunächst Neukirchners Teamkollege Damian Cudlin. In der zehnten Runde musste sich der Australier dann von Titelverteidiger Xavi Forés (3C-Racing Team, Ducati 1199 Panigale R) geschlagen geben. Der Spanier holte wie schon im ersten Rennen den dritten Platz, hatte aber nach wie vor Abstimmungsprobleme mit dem neuen Motorrad. „Wir wollten es dieses Wochenende auf das Podium schaffen, das hat geklappt. Deshalb bin ich sehr zufrieden“, sagte Forés. Markus Reiterberger freut sich indes über seinen Doppelsieg beim Saisonauftakt. „Ich bin erleichtert. Das Motorrad ist perfekt, die Pace um 6/10 pro Runde höher als im vergangenen Jahr. Aber ich denke, dass es noch schneller geht“, sagte Reiterberger.

Starke Piloten im Superstock 1000-Feld
Gleich in der ersten Runde des zweiten Superstock 1000-Rennens stürzte der Favorit und Gewinner des ersten Laufs Lukas Trautmann (Yamaha, Freudenberg Racing Team). Und auch der im ersten Rennen drittplatzierte Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox Racing) fiel in der dritten Runde aus. Die Karten wurden dadurch neu gemischt. Mathieu Gines (Langenscheidt Racing by Fast Bike Service, Yamaha YZF-R1M), der im ersten Rennen auf den zweiten Platz fuhr, lieferte sich mit Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Motorex, Kawasaki ZX-10R) einen Kampf um die Führung. Gines lag lange Zeit vorne, erst in der letzten Runde schlüpfte Stamm an ihm vorbei und fuhr den Sieg nach Hause. Auf dem dritten Platz landete Danny de Boer (SWPN, Yamaha). Stamm freute sich über seinen knappen Sieg. „Ich dachte mir die ganze Zeit, dass ich irgendwie an Gines vorbeikommen müsste. Dann habe ich bis zum Schluss gewartet, gepokert und der Plan ist aufgegangen“, sagte er. Gines konnte im Nachhinein nur den Kopf schütteln. „Das ist verrückt. Es ist so schwer, so lange zu führen und dann den Sieg abzugeben“, sagte der Franzose. Bei Kerschbaumer Stefan (Yamaha, Leitwolf.cc Racing) begann der  Rennsonntag mit Platz 4 im morgendlichen Warm Up verheißungsvoll. Das 1. Rennen startete jedoch nicht besonders erfolgreich, dennoch konnte Steff über die 16 Rennrunden einige Plätze gutmachen und war auf P9 im Ziel. Das 2. Rennen begann wesentlich besserer. Der Steirer konnte durchgehend um Platz 6 kämpfen. In der letzten Runde kam den 25-Jährigen Student eine Rangelei seiner Vordermänner zugute und überquerte auf den tollen 4.Platz die Ziellinie.

Fight um die Spitze in der Klasse Supersport 600
Jan Bühn und Tatu Lauslehto heißen nach dem ersten Rennwochenende die diesjährigen Favoriten in der Klasse Supersport 600. In beiden Rennläufen startete Tatu Lauslehto (Team Suzuki Stoneline-Mayer, Suzuki GSX-R 600) von der Pole-Position. Im ersten Rennen hatte der Finne jedoch massive Probleme mit dem Hinterreifen und kam so als Zweiter hinter Bühn ins Ziel. Im zweiten Rennen legte Lauslehto einen perfekten Start hin und fuhr dieses Mal mit einer härteren Reifenmischung das Rennen konstant zu Ende. Jan Bühn arbeitete sich nach einem verpatzten Start von Rang fünf auf Rang zwei vor und blieb bis zur vorletzten Runde dicht an Lauslehto dran. Dann stürzte der 24-Jährige und schied aus dem Rennen aus. Auf Platz zwei rückte Christian von Gunten nach, gefolgt von Sarah Heide (Team Suzuki Laux ADAC Sachsen, Suzuki), die das Rennen als Dritte und damit beste Deutsche zu Ende fuhr. Heide stand zuletzt nach ihrem Sieg auf dem Sachsenring 2011 auf dem Podium. „Ich muss das erst einmal realisieren“, sagte die 26-Jährige. „Wir haben den Winter durchtrainiert und uns bestens auf die Saison vorbereitet. Das hat sich jetzt ausgezahlt. Das Rennen hat richtig Spaß gemacht.“

Karthin und Galinski auf Erfolgskurs in der Klasse SuperNaked
Eigentlich hatte Kjel Karthin (Team KARTHIN MSB Suzuki, Suzuki GSR 750) den Sieg im ersten Rennen der neuen Klasse SuperNaked schon in der Tasche. Der Duisburger führte das SuperNaked-Feld ab der dritten Runde an. Erst auf den letzten Metern eroberte sich Michael Galinski (Team Yamaha MGM, Yamaha MT09) die Führung zurück. „Ich habe Karthin überlistet. Er dachte bestimmt, ich wär einer, der ihn überrunden will. Das ist die Altersweisheit“, sagte Galinski, der mit einem minimalen Abstand von 0,3 Sekunden vor Karthin ins Ziel fuhr. Im Sonntagsrennen hieß der klare Sieger dann aber Kjel Karthin. Galinski trat aufgrund seiner Aufgaben als Chef von Team Yamaha MGM nicht im zweiten Rennen an. Auch Frank Behrje konnte Karthin nicht gefährlich werden. Udo Reichmann war zu früh gestartet und missachtete später auch die Durchfahrtsstrafe, wodurch er letztendlich disqualifiziert wurde.

Jonas Geitner im Rennen der Moto3 unschlagbar
Es war das Wochenende des Freudenberg Racing Teams. Mit Jonas Geitner, Tim Georgi und Matthias Meggle hatte der Rennstall aus Bischofswerda drei heiße Eisen im Feuer. Nach erfolgreichen Trainingsläufen und Qualifyings fuhren die Drei auch im Rennen vorne weg. Am schnellsten war Jonas Geitner auf der GP-Maschine KTM RC250R, zunächst gefolgt von Ernst Dubbink (Ernst Dubbink Eveno racing), ebenfalls auf einem GP-Motorrad (Honda NSF250). In der dritten Runde stürzte Dubbink, seinen Platz übernahm Tim Georgi auf der Standard-Maschine. Georgi hatte beim Start gepatzt, fand dann aber in seinen Rhythmus und brachte das Rennen als Gesamtzweiter zu Ende und kassierte volle Punktzahl für die Standardwertung. Auf den dritten Gesamtplatz und somit auf den zweiten Platz in der Standardklasse fuhr Georgis Teamkollege Matthias Meggle auf der gleichen Maschine. Sowohl für Georgi als auch für Meggle (beide 14-jährig) war es das erste Rennen überhaupt in der Moto3-Klasse. „Ich bin happy mit meinem Ergebnis und dem Motorrad. Es hat einfach alles super geklappt in unserem Team“, sagte Meggle. Für das nächste Rennen hat Georgi ein klares Ziel: „Ich will mich nächstes Mal gleich beim Start an Jonas dranhängen und dort bleiben.“

Sidecar-Routiniers Gürck-Wechselberger ganz vorne
In das Rennen der Sidecars gingen Kretzer-Lehnertz (MSC Freier Grund e.V. im ADAC, F1 LCR Sidecar) als klare Favoriten. „Im vergangenen Jahr hatten wir jedes Wochenende Probleme, irgendwas hat immer nicht gepasst. In dieser Saison war schon die Vorbereitung professioneller. Jetzt wollen wir den Titel zurück“, sagte Jens Lehnertz nach dem erfolgreichen Training vom Freitag. Vorjahres-Champion Josef Sattler musste im Rennen auf seinen Beifahrer Stefan Trautner verzichten. Im Qualifying am Samstag rutschten die beiden auf einer Ölspur des voranfahrenden Sidecars aus, wobei sich Trautner verletzte. Für ihn sprang Johann Hölzlwimmer ein. Im Rennen mussten sich Kretzer-Lehnertz dann jedoch in der fünften Runde aufgrund eines elektronischen Defekts geschlagen geben. Gut lief es für Gürck-Wechselberger (Polizei Sport Verein Wels Gürck Racing, LCR BMW), die den Lauf nach einer souveränen Leistung gewannen. „Wir sind einfach nur superglücklich“, sagte Gürck. Auf den zweiten Platz kamen Roscher-Burkard (BMW Motorrad France, Team Penz13). Über den dritten Rang freuten sich Sattler- Hölzlwimmer.

 

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Beim ersten Trainingstag der SUPERBIKE*IDM 2015 fiel am Freitag auf dem Lausitzring der Startschuss fürs Kräftemessen. Mit 19 Sessions in zwölf Klassen ist das Programm voll. Klare Tagesbestzeit fuhr Markus Reiterberger vom Team Van Zon-Remeha-BMW. Yamaha-Pilot Jan Bühn kehrt als Trainingsbester erfolgreich in die Klasse Supersport 600 zurück.

Reiterberger erneut als einziger unter 1:38 Minuten
Nach dem starken Auftakttraining fuhr Markus Reiterberger (BMW S 1000 RR) mit 1:37.219 Minuten seiner Konkurrenz auch unter Transponderpflicht davon. „Im Winter war vieles ungewiss. Dass ich jetzt mit Abstand vorneweg fahre und auch mit den Rennreifen schneller bin als im vergangenen Jahr, beruhigt mich. Aber man weiß nicht, was von den anderen noch kommt, da kann auch viel Taktik dabei sein“, sagt der 21-Jährige. Schnellster Ducati-Pilot war Xavi Forés mit einer Bestzeit von 1:39.835 Minuten. Besser lief es für Max Neukirchner. Er konnte sich über die drei Trainingseinheiten hinweg kontinuierlich steigern und erreichte letztlich mit 1:38.698 Minuten die zweitbeste Trainingszeit. „Wir sind absolut auf dem richtigen Weg und ein paar Zehntel können wir noch rausholen. Wir haben gute Ideen, um Elektronik und Fahrwerk zu verbessern. Das Team ist harmonisch und ich fühle mich sehr wohl“, sagt Neukirchner. Sein Teamkollege Damian Cudlin war mit 1:39.039 Minuten Drittschnellster.

Mehrere Superstock 1000-Fahrer auf Superpole-Kurs
Die Superbikes haben ernsthaft Konkurrenz: Sowohl Lukas Trautmann (Yamaha, Freudenberg Racing Team) als auch Mathieu Gines (Yamaha, Langenscheidt Racing by Fast Bike Service) mischen das Vorderfeld der Topklasse ordentlich auf. Mit 1:39.915 Minuten war Trautmann schnellster Stock-Fahrer, knapp gefolgt von Gines mit 1:40.148 Minuten. Ebenfalls 1:40er-Zeiten legten der Niederländer Danny de Boer und Supersport-Aufsteiger Marvin Fritz (beide auf Yamaha YZF-R1M) hin. Alle vier landeten mit ihren Rundenzeiten in der Top Ten des Superbike- und Superstock 1000-Feldes. Stefan Kerschbaumer (Yamaha, Leitwolf.cc Racing) experimentierte dagegen noch mit dem Setup und kam nicht 100% in Fahrt. Die wenigen Tests im Vorfeld der IDM wirken nicht förderlich für den Steirer.

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Bühn als Trainingsbester zurück in der Klasse Supersport 600
Nach seinem Jahr in der spanischen Moto2-EM kehrt Jan Bühn (Team Räth Romero) erfolgreich in die Supersport 600 zurück. Mit seiner Yamaha YZF-R6 fuhr er die Tagesbestzeit von 1:43.839 Minuten und führt seine Klasse damit an. Jetzt will der 24-Jährige auch im Rennen vorne mitfahren. „Wir hatten Probleme mit dem Hinterrad und sind weiterhin am Schrauben. Aber ich bin mit unserem Team sehr zufrieden und wir werden definitiv noch schneller“, sagt Bühn. „Die Top Drei ist in dieser Saison auf jeden Fall drin.“ Dicht auf den Fersen ist ihm Tatu Lauslehto (Team Suzuki Stoneline-Mayer) auf der Suzuki GSX-R 600. Lauslehto scheiterte mit 1:43.880 Minuten nur knapp an Bühn. Seine persönliche Bestzeit von 1:44.999 Minuten erreichte Christian Stange vom Team HPC-Power Suzuki Racing auf der Suzuki GSX-R 600 in der zweiten Trainings-Session. Die einzige weibliche Starterin im Feld, Sarah Heide (Team Suzuki Laux ADAC Sachsen), platzierte sich mit ihrer Suzuki GSX-R 600 und einer Rundenzeit von 1:45.405 Minuten nur knapp dahinter.

Karthin dominiert die SuperNaked-Klasse
Nachdem sich im Auftakttraining noch Michael Galinski auf der Yamaha MT-09 knapp vor Kjel Karthin (Team KARTHIN MSB Suzuki) behaupten konnte, riss der 26-Jährige im Freitagstraining die Spitze an sich. In allen drei Trainings war er auf seiner Suzuki GSR750 Schnellster. Im dritten Training gab Udo Reichmann vom Team Völpker NRT 48 auf der Yamaha MT-09 seinen Einstand in der neu geschaffenen Klasse.

Moto3 mit weiblicher Verstärkung
Das Moto3-Feld dominierte im Freitagstraining Jonas Geitner vom Freudenberg Racing Team auf seiner KTM RC250R. Er lieferte eine Bestzeit von 1:50.020 Minuten und hielt damit den zweiten Moto3 GP-Piloten Sander Kroeze aus den Niederlanden deutlich auf Abstand. In der Wertung der Moto3 Standard konnte sich nach dem Auftakttraining erneut der Berliner Tim Georgi durchsetzen. Er lag rund eine halbe Sekunde vor seinem Verfolger Philipp Freitag. Neu in der Serie sind die Schwedinnen Johanna Innerfors und Anna Adbring (beide KOAN event racing). Teamchef Patrik Bengtsson hat für die beiden Newcomerinnen Katja Poensgen als Riding Coach engagiert. Auf dem Lausitzring kommen die Rennfahrerinnen gut zurecht. „Die Jungs finden die Strecke ja ziemlich hügelig. Aber im Vergleich mit den Rennstrecken in Schweden, ist das hier richtig flach“, sagt Johanna Innerfors. Für das Qualifying am Samstag nehmen sie sich vor, noch näher an die Zeiten der Jungs ranzufahren.

Titelkampf der Sidecars eröffnet
Mit knapp einer Sekunde Differenz konnten sich die amtierenden Champions Sattler/Trautner (Sattler Motorsport) auf der LCR Suzuki an die Spitze des Sidecar-Feldes setzen. „Nach dem heutigen Training sind wir sehr zuversichtlich. Wir haben am Fahrwerk und an der Elektronik gearbeitet, weniger Schweinsbraten gegessen und sind in diesem Jahr so um einiges schneller.“ Dennoch glaubt Sattler, dass „der Kuchen noch nicht gegessen“ sei. Denn ihre ärgsten Konkurrenten des vergangenen Jahres, Kretzer/Lehnertz, wollen den Titel zurück. „Ans Limit gehen wir erst morgen“, bestätigt Jens Lehnertz. „Heute haben wir uns eingefahren und ein paar Spielereien ausprobiert. Unser Ziel ist es, die ganze Arbeit vom Winter auf der Strecke umzusetzen und den Meistertitel zurückzuholen.“ Die drittschnellste Zeit der Klasse verbuchte das Mixed-Duo Mike Roscher mit Co-Pilotin Anna Burkard.

HIER finden Sie den aktuellen Zeitplan vom 1. bis 3. Mai 2015 und weitere Informationen zum Rennen am Lausitzring.

2013-11-15 SUPERBIKE IDM-DMSB Moto3 Trophy


•    Rennen im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland
•    Besonderer Saisonhöhepunkt vom 10. bis 12. Juli 2015 auf dem Sachsenring
•    MotoGP Rechtehalter Dorna befürwortet die Austragung 

Die neue Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse darf sich in dieser Saison auf ein ganz besonderes Rennwochenende freuen. Vom 10. bis 12 Juli gastiert sie im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland. Der ADAC verständigte sich mit dem MotoGP-Hauptvermarkter Dorna Sports S.L. darauf, die deutsche Moto3 Standard / Moto3 GP am Grand-Prix-Wochenende zu integrieren. Neben dem ADAC Junior Cup powered by KTM wird sich demnach mit der Moto3-Klasse eine weitere wichtige Kategorie des deutschen Rennsports vor etwa 200.000 enthusiastischen Fans auf dem sächsischen Kurs präsentieren.

„Die Fahrer der Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse haben die unvergleichliche Chance, sich direkt vor den Augen ihrer Vorbilder, aber auch - und besonders - vor den wachsamen Blicken von Teams und Sponsoren der Weltmeisterschaft zu präsentieren“, erklärt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Unser Dank geht an die Dorna, die uns die Intergration der neuen deutschen Moto3 in das Rennwochenende am Sachsenring ermöglicht.“

Die Dorna engagiert sich seit jeher für die Nachwuchsklassen zahlreicher Länder, aus denen sie junge Talente in die Weltmeisterschaft voranbringen wollen. Besonders der deutsche und der nordeuropäische Raum rücken nun in den Fokus. Dorna- Hauptgeschäftsführer im Bereich Events, Javier Alonso, sagt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir dabei helfen können, junge Fahrer für die Zukunft im Motorradrennsport zu unterstützen.“
 
Die Saison 2015 der Moto3 Standard / Moto3 GP wird im Rahmen der SUPERBIKE*IDM und der German Speedweek ausgetragen. Premiere der neuen Nachwuchsklasse ist vom 1. bis 3. Mai auf dem Lausitzring. Weitere Rennen werden auf dem Nürburgring (12. bis 14. Juni), auf dem Schleizer Dreieck (31. Julis bis 2. August), in Assen (7. bis 9. August), in Oschersleben (20. bis 23. August) und in Hockenheim (25. bis 27. September) ausgetragen. Ein weiteres Rennwochenende ist bereits in Planung. Das Rennen im Rahmen des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring  ist der Saisonhöhepunkt.

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